Aktualisiert am: 16. Juli 2019

Häufige Fragen & Tipps

Worauf sollten Sie achten?

  • Handelsspielraum: Welche Produkte umfasst das Handelsangebot?
  • Depotführungsgebühren: Verursacht die Depotführung Kosten?
  • Depotanbieter: Auf (Direkt-) Banken oder (Online-) Broker setzen?
  • Handelsmöglichkeiten: Nur online handeln oder auch Hotline-Service?
  • Handelsgebühren: Welche Entgelte verursacht der Handel, wie wird abgerechnet?
  • Mindestvolumen: Welche Transaktionsgröße gilt aus Untergrenze?
  • Maximalinvestment: Wie viel kann ich maximal pro Order investieren?
  • Extras: Gibt es die Aussicht auf Rabatte oder Wechselprämien?
  • Inaktivität: Entstehen Kosten, wenn ich länger auf Orders verzichte?
  • Einlagensicherung: Wie sicher ist mein Depotkapital?

Depotvergleich Österreich 2019 – was verbirgt sich hinter dem Depot?

Wer mit Aktien handelt oder in andere Produkte des Finanzmarktes investiert, benötigt ein Depot.

Dies stellt im Grunde das Pendant zum Bankkonto dar, welches für die Aufbewahrung der Ersparnisse Verwendung findet. Früher war die Betreuung durch einen persönlichen Bankberater das Mittel der Wahl.

Heute erfolgt die Depotführung – auch bei klassischen Banken und Sparkassen – weitgehend digital. Deshalb begegnet Ihnen nachfolgend immer wieder der Begriff „Online-Depot“ im Vergleich 2019.

Welche Wertpapiere halten Sie künftig im Depot?

Depots eignen sich nicht allein zur Verwahrung von Aktien. Für weitere Anlageklassen benötigen Sie ebenfalls ein Depot. Anders als vor dem digitalen Boom heben Sie erworbene Finanzprodukte nämlich nicht mehr im heimischen Tresor auf.

Einige Produkte mit „Depotbedarf“ im Überblick

  • börsengehandelte Fonds (ETFs)
  • Differenzkontrakte (CFDs)
  • Aktiensparpläne
  • Anleihen
  • (Index-) Fonds
  • Fondssparpläne

Je nach Investitionswunsch zeigen Ihnen aus Österreich Depot Vergleiche 2019 Angebote von Banken oder Brokern an. Während Banken auch klassische Geldanlagen offerieren, konzentrieren sich Broker auf den börslichen oder außerbörslichen Handel.

Außerbörslich bedeutet:

Der Handel verschiedener Produkte wie Contracts for Difference (CFDs) erfolgt nicht über eine Börse, sondern externe Handelsplattformen. Die Differenzkontrakte beziehen sich allerdings in aller Regel auf Börsen-Anlageklassen. Ohne Depot jedenfalls geht es nicht.

Depotvergleich Österreich und Test: jährliche Gebühren in jedem Fall?

Nein.

Schauen Sie sich die Details im Depotvergleich an. Sie stellen fest, dass die Mehrheit der Banken und Broker keine jährliche Grundgebühr berechnet. Anleger verdanken dies vor allem dem zunehmenden Wettbewerb im Online-Sektor.

Diese Anbieter hatten bis 06-2019  keine Grundgebühren:

  • DEGIRO
  • Consorsbank
  • flatex
  • TARGOBANK
  • ING

Auch Ihr Depotvolumen wirkt sich eventuell auf die pauschalen Jahresgebühren aus.

So entfällt die Gebühr laut Depot Vergleich Österreich 2019 vielfach, wenn Sie eine gewisse Mindesteinlage bei Depoteröffnung überweisen.

Welche Ordergebühren zahlen Depotnutzer?

Die Kosten pro Order variieren.

Im Normalfall liegen die Entgelte im einstelligen Eurobereich. Einige Depots verursachen höhere Kosten pro Transaktion. Achtung: Je nach Anlagewunsch weist der Depot Vergleich Ausgabeaufschläge aus. Diese werden bei Brokern und Banken vielfach variabel festgelegt.

Ihre Gebühren hängen von folgenden Faktoren ab:

  • gewünschte Ordervolumen
  • Zahl der Orders pro Jahr
  • durchschnittliche Depotvolumen

Einfluss auf die Gebühren nehmen Kunden außerdem, wenn Sie Transaktionen nicht selbst manuell über Ihr Depot ausführen. Wer die telefonische Orderausführung über die Hotline der Broker/Banken präferiert, zahlt zumeist mehr für den Extraservice.

Übrigens:

→ Wer beim Wertpapierhandel im Depot Vergleich „Buy and Hold“-Strategien verwendet, zahlt allgemein weniger. Hier tätigen Anleger nur selten Käufe und nehmen nach längerer Zeit (idealerweise) Gewinne mit. Anleger, die ständig neue Positionen eröffnen, achten im Depot Test für Österreich im eigenen Interesse besonders genau auf die jeweiligen Ordergebühren.

CFDs Handel besonders teuer?

Eine besondere Bedeutung kommt geringen Ordergebühren bei Produkten wie Differenzkontrakten zu. Mit Ihrem Wunschangebot aus dem CFD Depot Vergleich erwerben Sie keine physischen Wertpapiere.

Stattdessen spekulieren (wetten) Sie auf die Kursveränderungen von Aktien und vielen anderen Produkten. Händler führen häufig viele Orders innerhalb kurzer Zeit aus. Bei hohen Gewinnen bleibt oftmals nur wenig von Gewinnen übrig. Je aktiver Sie handeln, desto größer die Bedeutung der Kosten für einzelne Transaktionen!

Inaktivität als Kostenfaktor?

Gehören Sie zu den Gelegenheits-Händlern?

Dann gilt es, auf Inaktivitätsgebühren zu achten.

In vielen Fällen berechnen Depot-Anbieter solche Gebühren spätestens nach einem Zeitraum von 6-12 Monaten, in denen Sie keine Orders ausgeführt haben.

Banken oder Broker?

Allgemeingültige Empfehlungen sind schon allein aufgrund der unterschiedlichen Produkt-Vorlieben nicht möglich. Tatsächlich eignen sich sogenannte Discount Broker für Einsteiger mit geringem Bedarf als günstiger Depot Anbieter.

Umfangreiche Erklärungen zu Handelsmodellen und Anlageklassen erhalten Sie auch hier.

Die persönliche Betreuung garantieren im Depot Vergleich Banken aber deutlich häufiger. Dafür aber fallen die Kosten möglicherweise überdurchschnittlich höher aus, sofern Sie Wert auf einen direkten Ansprechpartner legen.

Welche Rahmenbedingungen gelten bei Depots?

Im Depot Test in Österreich stoßen Sie oftmals auf Mindesteinlagen.

Diese Summen müssen Sie zwingend überweisen, um überhaupt ein Depot eröffnen zu können.

Darüber hinaus begegnen Ihnen oft „Mindesthandelsvolumen“, „Höchstvolumen“ und ähnliche Begriffe. Sie geben vor, welche Summen Sie pro Order mindestens oder maximal investiert müssen.

Bei Sparplänen spielt die Frage nach dem monatlichen Mindestsparbetrag eine Rolle. Etliche Depotanbieter aus dem Test erlauben Ihnen das konstante Sparen schon mit weniger als 50 Euro pro Monat.

Depots für Kinder preiswert?

Die jungen Anleger von heute sind die Bestandskunden von morgen. Nach diesem Credo agieren viele Anbieter von Depots im Österreich-Vergleich. Zwar erfolgt die Depoteröffnung durch die Erziehungsberechtigten. Die Investitionen aber werden im Interesse des Nachwuchses getätigt.

Mit einem „Kinderdepot“ können Sie vielfach besonders preiswert und langfristig Sparpläne bedienen. Ihre Kinder erhalten dann bei Erreichen der Volljährigkeit Zugriff auf Ihre Ersparnisse.

Einlagensicherung wie beim Bankkonto?

Die Einlagensicherung bezieht sich zwar nicht auf Ihre Fehlentscheidungen beim aktiven Handel. Einen finanziellen Ersatz für entstandene Verluste erhalten Sie nicht. Denn sind Einlagensicherungs-Details für den Depotvergleich Österreich 2019 unverzichtbar.

Bis zu welcher Summe ersetzen Depotanbieter Guthaben, wenn die Verantwortung für Schäden nachweislich beim Dienstleister liegt?

Anbieter mit Bankenzulassung haften üblicherweise bis mindestens 100.000 Euro im Rahmen der EU-Vorgaben.

Bei Anbietern ohne Bankenlizenz liegt die Haftungsgrenze eventuell unterhalb dieser Summe. Die Angaben entscheiden gerade bei höheren Depoteinlagen, wie sicher Ihr Geld aufgehoben ist.

Depot Rabatte & Wechselprämien?

Anbieter präsentieren sich im Depotvergleich Österreich 2019 immer wieder als ausgesprochen einfallsreich, wenn es um die Kundenbindung und das Gewinnen neuer Depotkunden geht.

Insbesondere Wechselprämien dienen als Anreiz, um neue Kunden auf Depotangebote aufmerksam zu machen. Auch Rabattaktionen in der ersten Phase nach Eröffnung eines Depots erfreuen sich am Markt großer Beliebtheit.

Beispielsweise führen Sie bei manchem Depot für eine bestimmte Zeit oder innerhalb eines anfänglichen Kontingents Orders preisreduziert oder sogar gebührenfrei aus. Andernorts winken Bonuspunkte für regelmäßiges Handeln.

Gesammelte Punkte tauschen Sie später gegen Gratis-Transaktionen oder Prämien ein.

Wie finde ich in Österreich das beste Depot?

Das für Sie perfekte Wertpapierdepot finden Sie nur, wenn Sie neben Produktvorlieben und Fixkosten auch Ordergebühren, Boni und vor allem die Auswahl an Finanzprodukten berücksichtigen.