Onvista (Comdirect Bank)

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DKB-Broker (DKB Bank)

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Aktualisiert am: 14. November 2019

Wofür gibt es Depots? 

Wer sein Geld in Wertpapieren anlegen will, benötigt dafür ein Wertpapier-Depot.

Viele Wertpapiere werden nur noch als sogenannte Globalurkunde verbrieft. Es gibt dann eine Urkunde für eine ganze Emission. Depot-Führung ist eine gängige Bankleistung.

Unterschiede bestehen vor allem bei Gebühren.

Wie funktioniert ein Wertpapier-Depot? 

Ein Wertpapier-Depot ist ein Konto, auf dem Wertpapier-Käufe (Käufe von Aktien) und -Verkäufe (von Aktien) verbucht werden. Der Saldo zeigt den jeweiligen Depot-Bestand an.

In der Regel spielt es für die Depot-Führung keine Rolle, um welche Wertpapiere es sich handelt.

Alle handelsgängigen und übertragbaren Papiere können verbucht werden. Meist geht es:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Fondsanteile
  • ETFs
  • Derivate, Optionsscheine oder Zertifikate.

Das Depot dient ausschließlich der Verbuchung der Wertpapier-Transaktionen.

Es ist nicht für Zahlungsverkehr einsetzbar, denn die mit Wertpapier-Anlagen verbundenen Zahlungen werden hier nicht erfasst.

Dafür wird ein extra Konto benötigt – auch Referenzkonto genannt.

Auf dem Referenzkonto werden die bei Wertpapier-Geschäften anfallenden Zahlungen, Erträge – Dividenden, Zinszahlungen – und Wertpapier-Rückzahlungen verbucht.

Auch Gebühren für Wertpapier-Handel und Depot-Führung werden über das Referenzkonto verrechnet.

Wer bietet Wertpapier-Depots an?

Das Depot-Geschäft dürfen nach dem Kreditwesengesetz Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute betreiben.

Grob lassen sich drei Gruppen von Anbietern in unserem Vergleich unterscheiden:

  • Banken und Sparkassen: das Wertpapier-Geschäft ist ein klassisches Geschäftsfeld von Kreditinstituten mit Filialen. Die meisten dieser Institute bieten neben der reinen Depot-Führung auch Wertpapier-Beratung an. Wertpapier-Aufträge erfolgen überwiegend online oder per Telefon. Im Rahmen des Online-Banking besteht auch Zugang zum Wertpapier-Depot.
  • Direkt- und Online-Banken: verzichten auf klassische „Vor-Ort-Filialen“, sind aber ansonsten normale Banken – oft mit besonderem Fokus auf Einlagen- und Wertpapier-Geschäft. Durch dieses verschlankte Angebot ist die Depot-Verwahrung häufig günstiger. Viele Direkt- und Online-Banken sind mit klassischen Banken verbunden.
  • Online-Broker: sind im Prinzip reine Abwickler von Wertpapier-Leistungen. Dadurch können sie besonders attraktive Gebühren anbieten. Im Broker-Vergleich haben sogenannte Discount-Broker in vielen Fällen die Nase vorn.

Wie sicher ist das Depot? 

Bei der Depot-Verwaltung besitzt die Bank bzw. der Broker eine Treuhandfunktion.

Die im Depot eingebuchten Wertpapiere gehören nicht zum Vermögen des Verwahrers und fallen bei einer Insolvenz nicht in die Insolvenzmasse.

Insofern ist das Wertpapier-Vermögen im Depot sicher. Das ändert natürlich nichts daran, dass Wertpapiere selbst risikobehaftet und ausfallgefährdet sein können.

Etwas anders sieht es beim Referenzkonto aus. Hier gilt im EU-Raum der gesetzliche Einlagenschutz, der Einlagen bis 100.000 Euro vor Ausfällen schützt.

Deutsche Banken verfügen darüber hinaus über eine weitergehende freiwillige Einlagensicherung. Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken besitzen eigene Sicherungssysteme, die de facto einen Institutsschutz gewährleisten.

Die meisten Online-Broker in Deutschland haben sich der freiwilligen Einlagensicherung der privaten Banken angeschlossen. Insofern ist auch bei diesen Anbietern das Geld weit über die gesetzlichen 100.000 Euro hinaus geschützt.

Welche Gefallen bzw. Gebühren fallen bei Depots an? 

Die Gebührenmodelle bei Wertpapier-Depots sind fast so vielfältig wie die Anbieter. Das macht den Depot-Vergleich nicht einfach.

Filialbanken berechnen für die Depot-Verwaltung häufig ein Jahres- oder Quartalsentgelt – als Prozentsatz vom Depotvolumen oder als Fixbetrag, letzteren oft in Form eines Mindestentgelts.

Zum Teil sind die Gebührensätze nach dem Depotvolumen gestaffelt. Online-Depots werden in vielen Fällen kostenlos angeboten. Das gilt insbesondere bei Online-Brokern und Direktanbietern, aber auch bei einigen Filialbanken.

Im Gegensatz dazu werden Wertpapier-Orders fast immer bepreist.

Auch hier gibt es viele unterschiedliche Modelle. Üblich ist eine prozentuale Gebühr bezogen auf das Transaktionsvolumen.

Öfter wird nach Wertpapier-Arten differenziert, es fallen dann unterschiedliche Gebühren für Aktien, Anleihen, ETFs usw. an. Zum Teil wird auch nach der Order-Höhe oder nach Börsenplätzen unterschieden.

Fixgebühren kommen ebenfalls häufiger vor, zum Teil zusätzlich zur prozentualen Gebühr, zum Teil als Mindestbetrag. Telefonische Orders werden vielfach extra bepreist.

Manchmal werden Flat-Rates, Frei-Orders und noch andere Preismodelle geboten.

Was ist beim Depotvergleich zu beachten? 

Die Leistungen im Rahmen der eigentlichen Verwaltung von Wertpapier-Depots sind bei allen Anbietern nahezu gleich, so dass der Depot-Vergleich vor allem über den Preis stattfindet.

Wichtig ist, die Kosten der Wertpapier-Verwahrung und für Wertpapier-Handel als Einheit zu sehen. Das gilt allgemein beim Depot-Vergleich, ob Aktiendepot-Vergleich, Bank-Vergleich oder Broker-Vergleich.

Ein kostengünstiges Depot kann sich zum Beispiel als nachteilig erweisen, wenn die Order-Gebühren hoch sind – und umgekehrt.

Dabei spielt auch immer das eigene Handelsverhalten eine wichtige Rolle.

Wer viel handelt, wird sich für ein Modell entscheiden, bei dem die Order-Gebühren niedrig sind.

Die Kosten der Depot-Verwahrung fallen dann nicht so stark ins Gewicht.

Wenn Sie Ihre Wertpapiere nur selten bewegen, dann wählen Sie am besten ein kostenloses Depot.

Die Order-Gebühren sind in diesem Fall nicht so relevant, weil sie nur gelegentlich zu zahlen sind. Auch das durchschnittliche Depot- und Order-Volumen kann für die Auswahl von Bedeutung sein. Am besten ist natürlich ein Angebot, das sowohl kostenlose Depotführung als auch niedrige Order-Gebühren vorsieht.

Wie suche ich das beste Depot für mich aus? 

Bevor Sie mit dem Depot-Vergleich beginnen, überlegen Sie, wie Ihr Wertpapierhandel normalerweise aussieht.

Mit unserem Depot-Vergleichsrechner steht Ihnen ein einfach handhabbares Instrument zur Verfügung, um Ihr Handelsverhalten zu definieren.

Sie müssen nur Ihr durchschnittliches Order-Volumen, das Depot-Volumen, die voraussichtliche Anzahl der Orders im Jahr und den Anteil der Online-Abwicklung angeben.

Schon erhalten Sie geeignete Anbieter angezeigt, die günstige Gebührenmodelle für Ihr individuelles Handelsverhalten anbieten.

Natürlich können auch noch andere Aspekte bei der Auswahl des Anbieters eine Rolle spielen. Wenn Sie auf Wertpapier-Beratung Wert legen, wird eher eine klassische Filialbank in Betracht kommen.

Ist es Ihnen neben dem Wertpapier-Geschäft wichtig, auch noch andere Bankgeschäfte einfach, bequem und kostengünstig durchzuführen, ist eine Direktbank oder Online-Bank das Mittel der Wahl. Liegt Ihnen ausschließlich an effizienter und günstiger Wertpapier-Abwicklung und -Verwahrung, bietet sich ein Online-Broker an.

Wie eröffne ich ein Depot?

Auch bei klassischen Filialbanken ist das heute in der Regel online möglich.

Sie müssen lediglich einige Angaben zu Ihrer Person (Name, Anschrift), zu Ihrem Einkommen und zur Kontoverbindung machen.

Seit 2018 sind die depotführenden Institute verpflichtet, neue Kunden zusätzlich nach ihren Erfahrungen im Wertpapier-Handel zu fragen. Ob Sie neben dem Depot auch ein Konto bei der betreffenden Bank oder dem Broker eröffnen müssen, hängt von der Geschäftspolitik des Anbieters ab. Oft ist das aber der Fall.

Wenn Sie Neukunde sind und noch keine anderweitige Geschäftsbeziehung zum Anbieter besteht, ist außerdem eine Legitimationsprüfung erforderlich.

Bei Online-Brokern und Direktanbietern wird dafür meist das Postident-Verfahren genutzt, manchmal ist auch eine Video-Identifizierung direkt am Bildschirm möglich.

Bei Filialbanken ist der klassische Weg zum Bankschalter möglich. Nach dem Abschluss dieser Formalitäten steht der Depot-Eröffnung nichts mehr im Weg und Ihr Wertpapier-Handel kann starten.

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